SÜ Wittenberge
Objektbezogene Schadensanalyse an einer Spannbetonbrücke
An einer Spannbetonbrücke mit einer Stützweite von 28 m im Zuge der B189 zwischen Wittenberge und Perleberg wurde im Rahmen der Hauptprüfung 2022 ein S3-Schaden festgestellt. Bei diesem und weiteren Schäden handelt es sich um Risse am Steg der vorgespannten Fertigteilträger. Diese Schäden wurden teilweise unmittelbar nach Fertigstellung während der H1-Prüfung festgestellt. Mit der Bewertung als S3-Schaden besteht ein Handlungszwang, da dem Bauwerk eine große Bedeutung für den Verkehr – insbesondere für den Großraum- und Schwerlastverkehr – beigemessen wird.
sbf ingenieure wurde mit der objektspezifischen Schadensanalyse (OSA) gemäß
„Leitfaden Objektbezogene Schadensanalyse" der „Richtlinie für die Erhaltung von Ingenieurbauwerken" (RI-ERH-ING) beauftragt. Neben der statischen Nachrechnung wurden In-Situ-Untersuchungen am Bauwerk durchgeführt.
Projektdaten
Standort:
B189 zwischen Wittenberge und Perleberg (Brandenburg)
Bauherr / Auftraggeber:
Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg
Projektpartner / Nachunternehmer:
Baustoffprüflabor der HTW Dresden
Leistungszeitraum:
2023 - 2024
Leistungen sbf ingenieure:
- statische Nachrechnung im GZT und GZG
- Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von In-Situ-Untersuchungen am Bauwerk
- Dokumentation auf Grundlage des „Leitfadens Objektbezogene Schadensanalyse" der RI-ERH-ING
Technische Daten:
- Baustoff: Spannbeton
- statisches System: Einfeldträger
- Querschnittsform: Plattenbalkenquerschnitt
- Stützweite: 28 m
- überspannt die Schnellfahrstrecke 6100 von Berlin nach Hamburg